Rap als Predigt der Gegenwart
Antonia Klumbies und Anne-Kathrin Fischbach fragen sich, warum sie als bekennende Feministinnen am Ende des Tages doch immer wieder bei Deutschrap landen: ein Artikel über die philosophische und theologische Relevanz von Rapmusik.
Spezialfall Black Metal: Orthodoxie, Blasphemie und der Gottesname
Die eindrucksvolle Inszenierung der polnischen Metal Guppe Batushka, die erst seit wenigen Tagen mit Gesichtern in Verbindung gebracht werden kann, ähnelt der einer orthodoxen Liturgie. Florian Klug untersucht das Phänomen und ordnet es in zeichentheoretische Überlegungen zum Gottesnamen ein.
Vergebung? Versöhnung? Neujahrsreflexionen mit Dostojewskij
Noch steckt das neue Jahr in seinen Kinderschuhen, die Bilder des vergangenen Jahres dominieren und zahlreiche Versuche, sie zu verarbeiten, reihen sich aneinander. Anna Flamm denkt mit Dostojewskijs Brüdern Karamasow zum Jahreswechsel über Vergebung und Versöhnung nach.
Best of 2018
Ein weiteres Jahr hat y-nachten inzwischen erfolgreich über die Bühne gebracht. Zum Jahresabschluss benennen unsere Redaktionsmitglieder ihre Lieblingsartikel des letzten Jahres.
„O Jesu parvule – wie sehr ist dir so weh!“
In Oliver Wintzeks diesjähriger Weihnachtsvorlesung sieht sich der Protagonist Kevin vor orts- und weltkirchliche Herausforderungen gestellt. Außerdem wird er vom Kind in der Krippe selbst auf dogmatisches Wissen zur Menschwerdung geprüft.
„vnd des Friedes kein ende“. Eine Collage von y-nachten zu Weihnachten
Zu Weihnachten gibt es (zu) viel zu sagen … Deswegen lassen wir als Redaktion dieses Jahr zahlreiche Künstler*innen zu diesem Thema sprechen und hoffen, dass Ihr daraus viele wertvolle Gedanken mitnehmen könnt. Frohe Weihnachten!
Von Bergkristallen und Dankbarkeit
Leise Töne im Advent: Marlene Deibl formuliert Gedanken zu Adalbert Stifters Bergkristall und erklärt, warum eine Kanne Kaffee im Gepäck nie verkehrt und das Dankgebet des Fürbittgebets kleine Schwester ist – und gerade hierin sein Charme liegt.
Booked: Einfach nur Jesus?
Das „Mission Manifest“ und die vor allem von Ursula Nothelle-Wildfeuer und Magnus Striet im Sammelband „Einfach nur Jesus?“ daran geübte Kritik waren eines der theologischen Aufreger-Themen im Jahr 2018 – auch auf y-nachten.de. Ist „Einfach nur Jesus?“ also ein gutes Mitbringsel für den Weihnachtsbesuch? Jonatan Burger hat nachgelesen.
Die Lebenslüge des Attilio Profeti
Die Aufarbeitung der eigenen Kolonialgeschichte ist eine bleibende Aufgabe für die Staaten der ehemaligen Kolonialmächte Europas. Wie diese Vergangenheit als Teil der eigenen Familiengeschichte plötzlich als Person vor der Tür steht, schildert Francesca Melandri in ihrem Roman „Alle, außer mir“. Henrik Heinicke erzählt von seinen Leseeindrücken.
Ode an den Advent
Heißgeliebt und stark kritisiert, zwischen Familienfreude und Einsamkeit, Sehnsucht und Melancholie – kaum eine Zeit im Jahr ist so spannungsreich aufgeladen wie der Advent. Für Annika Schmitz bleibt die Magie dieser vier Wochen erhalten. Bei uns erklärt sie, warum das so ist und Christ*innen mehr auf Weihnachtsmärkte gehen sollten.