Erinnert Ihr Euch? Vor einiger Zeit haben wir uns auf die Suche nach neuen Redaktionsmitgliedern gemacht. Wir hatten Erfolg! In diesem Beitrag stellen wir unsere Neuzugänge vor.


Neu in der Redaktion: Martin Höhl

Charakter: normativ

Lieblingswort: ludisch

Accessoire: Presenter mit Laserpointer

 

Martin, was machst Du als erstes, wenn wir irgendwann flächendeckend geimpft sind?

Nach erfolgter COVID-Impfung besuche ich erstmal meine Eltern, die ich ewig nicht gesehen habe. Danach geht‘s ins Gym (das dann hoffentlich wieder geöffnet hat!) und anschließend fliege ich nach Tel Aviv.

Martin hat Theologie und Philosophie in München, Jerusalem und Frankfurt studiert. Er arbeitet seit 2018 am Lehrstuhl für Moraltheologie in Frankfurt/Sankt Georgen und promoviert zum Thema Klerikalismus und Missbrauch.


Neu in der Redaktion: Antonia Lelle

Charakter: gesellig

Lieblingswort: mittelintelligent

Accessoire: Dutt (zufällig geformter Haarknoten)

 

Antonia, womit hast Du während der Pandemie begonnen?

Seit Lockdownzeiten inseriere ich mit großer Leidenschaft Klamotten auf einem Second-Hand-Portal. Wörter wie „Boho“ gehören deshalb aktuell zu meinem Stammvokabular. Ich mahle meinen Kaffee frisch, bin stolze Teilhaberin eines Gartenstücks und habe mich an Meditieren, Yoga und Sketchnotes versucht (leider alles gefloppt). Ansonsten arbeite ich neuerdings gerne in Blusen – Jogginghosen Kombinationen. Zuletzt meine persönliche Praline unter den Neuzugängen: ich game online Siedler von Catan – zwar recht unhip, aber ich game.

Antonia hat von 2014 bis 2019 Katholische Theologie und Philosophie in Freiburg und Rom studiert. Seit 2019 arbeitet sie am Arbeitsbereich Pastoraltheologie in Freiburg.


Neu in der Redaktion: Vanessa Lindl

Charakter: Frühaufsteherin

Lieblingswort: „fein“

Accessoire: Ein Wörterbuch. Oberschwäbisch – hochdeutsch.

 

Vanessa, was wolltest Du mal werden, als man Dich fragte, was Du mal werden willst?

Feuerwehrfrau, Zahnärztin, Schreinerin.

Der Kampf gegen das Feuer, das war echter Mut.

Die Behandlung von Zahnschmerzen professionell und generös.

Und eine Schreinerin eine wirklich unabhängige Frau.

Dabei waren diese Berufswünsche keineswegs individuell getroffene Entscheidungen: Mit meinem Bruder teilte ich das Faible für die Leute in Rot und mit der Gesamtheit meiner Klassenkameradinnen die Idee von der Halbgöttin in Weiß. Erst als ich als Neunjährige allein in der heimischen Werkstatt stand und herumfahrende Holzreste mit einer Laubsäge bearbeitete, kam ich auf die Idee, dass das Leben zwischen Holz und Spänen das meinige sei.

Vanessa studiert(e) in Tübingen, Frankfurt a.M. und Paris katholische Theologie, Philosophie und Politikwissenschaft. Sie ist wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie an der PTH Sankt Georgen.


Neu in der Redaktion: Katharina Mairinger

Charakter: kreativ

Lieblingswort: österr. [wu​ɐɫn]; <wurreln> = lebhaft durcheinanderwimmeln

Accessoire: Tigeraugenelefantenhalsbandanhänger

Katharina, wie würdest Du einem Alien erklären, was die katholische Kirche ist?

Über die katholische Kirche lässt sich nicht angemessen sprechen, man muss sie erleben! Mein außerirdischer Gast wird überall hin mitgenommen, um ihm zu zeigen, was die Kirche heute ausmacht. Dazu gehört die Redaktionsarbeit bei y-nachten.de genauso dazu wie der Besuch der römisch-katholischen Liturgie. Wir machen einfach alles mit: Student*innenpartys, Kirchenputz, Gebetskreise, Papstgewänder designen und nicht zu vergessen: Weihnachtskekse backen! So lerne auch ich, was neben dem Altarraum noch alles zur katholischen Kirche dazugehört.

Katharina hat deutsche und französische Philologie sowie katholische Theologie in Wien studiert und war eineinhalb Jahre als Gymnasiallehrerin in Oberösterreich tätig. Seit 2018 ist sie Prae-doc-Assistentin und Doktorandin am Fachbereich Theologische Ethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.


Neu in der Redaktion: Florian Mayrhofer

Charakter: pessimistischer Optimist

Lieblingswort: „oida“ (nicht die griechische Version 😉 )

Accessoire: eine Tasse „Wiener Melange“

 

Florian, welcher Bond-Schurke wärst Du?

Ich wäre natürlich ganz eindeutig Elliot Carver in „Der Morgen stirbt nie“. Elliot Carver zeichnet sich zum einen durch seinen schicken Kleidungsstil (schwarze Nehru-Jacke) aus. Ich habe (leider) ein Faible für fancy Kleidung und Schwarz steht mir einfach urgut. Wichtiger ist jedoch der Umstand, dass Elliot Carver versucht die mediale Weltherrschaft an sich zu reißen. Genau dieses Vorhaben versuche ich nun via y-nachten.de zu erreichen. Be prepared!

Florian hat in Eichstätt, Wien und Lyon katholische Theologie (Magister) und Lehramt für katholische Religion und Französisch (Magister) studiert. Er arbeitet derzeit als Prae-Doc-Assistent am Institut für Praktische Theologie der Uni Wien und zerbricht sich darüber den Kopf, wie Digitalisierung und religiöse Bildung zusammen gehen können. Bei alledem darf die Tasse „Wiener Melange“ nicht fehlen.


Neu in der Redaktion: Christoph Naglmeier

Charakter: Versuch eines niederbayerisch-oberpfälzischen Kosmopolitismus

Lieblingswort: Lebensrealität

Accessoire: Zeitung

Christoph, welche Serie brauchst Du zum Überleben?

„Religion or astronomy, Encarta, Deuteronomy / It all started with the big bang!“ Vermutlich haben die meisten Leser*innen die Serie anhand dieser lines aus dem Titelsong „History of everything“ erkannt: The Big Bang Theory! Wegen Parallelen zum eigenen Leben? Dass man sich als Theologe manchmal etwas nerdig fühlt? Dass die Relevanz des eigenen Tuns für die Gesellschaft auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich ist? Vielleicht. Aber vor allem: Humor macht das (Theolog*innen-)Leben leichter.

Christoph hat von 2015 bis 2020 Katholische Theologie studiert und ist jetzt wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Professur für Pastoraltheologie und Homiletik in Regensburg.


Neu in der Redaktion: Daria Ronellenfitsch

Charakter: heiter bis wolkig

Lieblingswort: Au weia.

Accessoire: Seifenblasen

Daria, was hast Du im letzten Jahr zum allerersten Mal getan?

Ich habe mir im März zum allerersten Mal meine Kopfhaare abrasiert. Die Idee schwirrte mir davor bestimmt schon drei bis vier Jahre immer mal wieder im Kopf herum, ich habe sie aber nie in die Tat umgesetzt. Mir fiel immer ein Grund ein, warum „jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für sowas“ ist. Und im März dachte ich dann: Jo Daria, wahrscheinlich kommt nie „der richtige Zeitpunkt“ – diese Idee wird aber mindestens so lange in deinem Kopf bleiben bis du es nicht irgendwann gemacht hast. Und so habe ich es dann einfach getan: Schnipp, schnapp, Haare ab – und ich sag‘s mal so: Bestes Gefühl.

Daria studiert Katholische Theologie an der Universität Freiburg und arbeitet als studentische Hilfskraft am Arbeitsbereich Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie sowie am Arbeitsbereich Christliche Gesellschaftslehre.

Hashtag der Woche: #allesglänzt


(Beitragsbild: @lastly)

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