Auch für uns gilt: Was für ein Jahr! Trotz Corona, Homeoffice und einem exzessiven Jogginghosen-Gebrauch haben wir viele kreative und kritische Stimmen bei uns publizieren können. Und wie sollte das neue Jahr kommen können, bevor einige unserer Redaktionsmitglieder ihre Lieblingsartikel des letzten Jahres benannt haben? Cheers und Danke an alle Autor*innen, Leser*innen, Follower*innen und alle, die (immer noch) regelmäßig erklären, wie man unseren Namen ausspricht. Ihr seid toll!


Familiennetzwerk und Corona – eine Zerreißprobe von Edith Wittenbrink

Diesen Artikel hat unsere Redakteurin Franca gewählt, denn …

… an Weihnachten haben die Kontaktbeschränkungen wegen des Coronavirus wieder unser soziales Umfeld belastet. Als Familie zählt dabei fast ausschließlich die berühmte gerade Verwandtschaftslinie. Dagegen zeigt Edith in ihrem Artikel auf, dass familiale Bindung längst viel mehr als „Vater, Mutter, Kind“ bedeutet, und fordert politische Maßnahmen, die dieser pluralen Familienwirklichkeit gerecht werden.


Synodengänger*innen: Die Weltkirche – Bremsklotz oder Antrieb? von Dr. Dr. Thomas Fornet-Ponse

Diesen Artikel hat unsere Redakteurin Claudia gewählt, denn …

… Thomas Fornet-Ponse widerlegt in seinem Artikel zum Synodalen Weg das oft vorgetragene Argument, Reformen seien um der Einheit der Weltkirche willen nicht möglich. Sein Blick in die Realitäten der Weltkirche zeigt, dass in der Pluralität des globalen Katholizismus schon lange beim Thema Macht, Zölibat und der Frage nach der „Repraesentatio Christi“ durch Frauen best practice Beispiele für Reformen zu finden sind.


Von der Smoothie-Bowl zum Sakrament – Eine Zelebration des Alltags! von Dr. Cornelia Dockter

Diesen Artikel hat unsere Redakteurin Daria gewählt, denn …

… dieses außergewöhnliche Jahr hat vieles auf den Kopf gestellt.
Allen voran die bewährten Gewohnheiten unseres Alltags. Wo in diesem Jahr auf große Reisen und ausgiebige Partys verzichtet werden musste, wuchs die Bedeutung des Alltäglichen – eine Suche „in dem, was immer wieder ist, etwas Besonderes zu finden.“ Cornelia Dockter schreibt in ihrem Artikel – und das tat sie im Februar, „Vor-Corona“ – von YouTube-Vlogs, die genau diese Zelebration des Alltags spürbar werden lassen. Der Clou an der Sache ist: Sie verbindet ihre Beobachtung mit einer Idee, das identitätsformende Moment der Sakramente und dessen Potenzial auch im Alltag immer wieder zu entdecken.


Hin und weg … von hier und dort von Philomena Schnarrer

Diesen Artikel hat unsere Redakteurin Hannah gewählt, denn …

… 30 Jahre Wiedervereinigung waren in diesem Jahr ein guter Anlass, um die eigene Perspektive zu wechseln und auch darüber ins Gespräch zu kommen, welchen Einfluss unterschiedliche Kontexte an verschiedenen Orten – auch auf Theologie – haben können. Lasst uns nicht auf den nächsten offiziellen Anlass warten!


Weihnachten kann erst werden, wenn … von Doris Reisinger

Diesen Artikel hat unser Redakteur Florian gewählt, denn …

… kann mensch ernsthaft voller Lametta und Festtagsliedern Weihnachten feiern angesichts der Verbrechen, die sich in der Kirche ereigneten und noch ereignen? Doris Reisinger beschreibt in ihrem Text, wie angesichts missbräuchlicher Machtstrukturen doch Weihnachten gefeiert werden kann: Weihnachten kann und muss werden, indem alle sich der Verletzlichkeit des Christkindes zuwenden und Machtkritik üben, indem sich alle den Betroffenen von Gewalt zuwenden und ihnen ihre Stimme geben.


Querido Vaticano – Protest eines Priesters von Marius Fletschinger

Diesen Artikel hat unsere Redakteurin Annika gewählt, denn …

… die katholische Kirche macht ihren Mitgliedern das Verweilen nicht leicht. Viel Hoffnung wurde auf das Papstschreiben „Querido Vaticano“ gesetzt – und nicht wenige wurden enttäuscht. Marius Fletschinger hält dem Vatikan den Spiegel vor: „Kirche soll Instrument des Heils sein, und wenn sie große Teile der Menschheit nicht erreicht, hat sie ein Problem“.


Auf die Beiträge und Debatten, die 2021 bringen werden, sind wir schon gespannt.
Wir wünschen euch allen einen guten Jahreswechsel und freuen uns auf ein gemeinsames neues Jahr 2021 – bleibt gesund!

#jung #hip #prosit


(Beitragsbild @Erwan Hesry)

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